Alto contrasto
Eine gute Infrastrukturausstattung ist für die Wettbewerbsfähigkeit eines Wirtschaftsstandortes unerlässlich. Südtirol hat einen ausgezeichneten Standard bei der Ausstattung mit öffentlichen Infrastrukturen erreicht. „Aufgrund der beschränkten öffentlichen Mittel wird es in Zukunft aber nötig sein, die Investitionen noch stärker auf einige strategische Bereiche zu konzentrieren“, unterstreicht Handelskammerpräsident Michl Ebner.
So sind unter anderem zufriedenstellende Verkehrs- und Kommunikationsinfrastrukturen Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung. Hier weist Südtirol gewisse Defizite auf. Der Indikator der kontinentalen Erreichbarkeit des Schweizer Forschungsinstituts BAK Basel Economics misst die Qualität der Verbindungen zwischen den europäischen Regionen und zeigt ganz deutlich, dass die Erreichbarkeit Südtirols schlechter ist als jene der benachbarten Alpengebiete.
In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche wichtige Investitionsprojekte durchgeführt. Das Straßennetz wurde durch Dorfumfahrungen und neue Tunnels im ganzen Land verbessert und das Basisnetz der Glasfaserverbindung wurde fast fertig gestellt. Doch es gibt noch viel zu tun; zum Beispiel die landesweite Vervollständigung des Telekommunikationsnetzes mit der „letzten Meile“.
Die Impulse der Handelskammer zum Thema Infrastrukturen:
Für weitere Informationen steht die Handelskammer Bozen zur Verfügung, Ansprechpartner Alfred Aberer, Tel. 0471 945 612, E-Mail: alfred.aberer@handelskammer.bz.it.