Handelskammer Bozen
Wirtschaft = Zukunft

Herkunft des Hartweizengrieses bei Pasta

Betroffen sind insbesondere die in den Art. 6, 7, und 8 des D.P.R. Nr. 187 von 2001 definierten

  • „pasta all’uovo“,
  • „paste speciali“,
  • „pasta di semola di grano duro",
  • "pasta di semolato di grano duro" und
  • "pasta di semola integrale di grano duro.

Das „Decreto MIPAAF 26 luglio 2017” sieht die Pflichtangabe des Staates der Ernte und der Verarbeitung vor:

  • „Paese di coltivazione del grano“
  • „Paese di molitura:“
  • gefolgt vom Staat in welchem der Hartweizen gemahlen wurde, bzw. bei Mischungen, mit der zutreffenden Angabe „UE“ oder „non UE“ oder „UE e non UE“;
  • Stammen z.B. mindestens 50% des Hartweizens aus einem Staat wie z.B. der Ukraine, folgt der Angabe des Staates der Wortlaut „Ucraina e altri paesi“ gefolgt von „UE“ oder „non UE“ oder „UE e non UE“

Von dieser Verpflichtung ausgenommen ist Pasta, die

  • in EU- und Drittstaaten hergestellt oder vertrieben wird;
  • für den Export bestimmt ist;
  • “Pasta alimentare fresca e stabilizzata” (DPR n. 187/2001, Art. 9) und Pasta die von den Vorgaben der Art. 6,7,8 des DPR n. 187/2001 ausgenommen ist und deshalb nur außerhalb des Mitgliedstaates Italien vertrieben werden darf.

Das Dekret des italienischen Landwirtschaftsministeriums gilt vom 13.02.2018 bis zum 31.12.2020. Die vor dem Inkrafttreten in Verkehr gebrachten oder etikettierten Lagerbestände können bis zur Erschöpfung derselben vermarktet werden. 
Mit dem decreto MIPAAF 1 aprile 2020 wurde die Verpflichtung zur Angabe der Herkunft von Hartweizengries bei Pasta bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. 

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