Handelskammer Bozen
Den Betrieben helfen, um die negativen finanziellen Folgen der Pandemie abzufangen.

COVID Maßnahmen 2020/21

Ein Ländervergleich
Datum:  Juni 2021

Die Corona-Pandemie hat den Großteil der Unternehmen hart getroffen, sei es im In- wie im Ausland. Wir geben einen Überblick über die Hilfsmaßnahmen, die in Italien und Österreich bzw. in Südtirol und Tirol von der öffentlichen Hand für die Betriebe ergriffen wurden.

Mit Covid-Maßnahmen unterstützen die Länder Menschen und Unternehmen, um die negativen Folgen der Pandemie abzufedern. Auf die Existenzsicherung von Betrieben und den Erhalt der Arbeitsplätze zielen die wirtschaftlichen Maßnahmen der verschiedenen Hilfspakete ab.

Staatliche Unterstützungen

Die Hilfen des italienischen Staates sind durch verschiedene Dekrete geregelt, insgesamt stehen in Italien 129 Milliarden Euro an Corona-Beihilfen für die über 4,4 Millionen gewerblichen Unternehmen bereit. Demgegenüber stellt Österreich den dortigen 552.000 Betrieben knapp 56 Milliarden zur Verfügung, vorwiegend für die Kurzarbeit, als Steuerstundungen, in Form eines Corona-Hilfsfonds für Unternehmen mit Liquiditätsschwierigkeiten sowie als Umsatz- bzw. Verlustersatz. Erwähnt sei, dass die Anzahl der gewerblichen Unternehmen in Österreich etwas mehr als 12 Prozent jener von Italien entspricht.

Die Südtiroler und Tiroler Maßnahmen im Vergleich

Nachdem die finanziellen Maßnahmen von Österreich bereits relativ großzügig im Verhältnis zur Anzahl der dort angesiedelten Unternehmen ausfallen, ergänzt das Bundesland Tirol diese mit verschiedenen Förderungen. So zum Beispiel bei den Homeoffice-Arbeitsplätzen oder im Bereich Tourismus. Insgesamt machen sie 26,3 Millionen Euro aus. Südtirol greift wesentlich tiefer in die Tasche und unterstützt die heimische Wirtschaft mit 539,85 Millionen Euro. Hier fallen vor allem die im März 2021 angekündigten Verlustbeiträge für Selbständige, Freiberufler und Unternehmen sowie die Fixkostenzuschüsse für Unternehmen ins Gewicht.

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