Handelskammer Bozen
Wirtschaft = Zukunft

Mobilität

Ausreise

Bitte beachten Sie auch die Regelungen in den Ziel- und Transitländern.

Das italienische Außenministerium empfiehlt Auslandsreisen zu vermeiden, es sei denn, es gibt absolute Notwendigkeit. In vielen europäischen Ländern können weitere Reisebeschränkungen in Zukunft nicht ausgeschlossen werden, die eine Rückkehr nach Italien erschweren könnten. 

Bitte konsultieren Sie die Informationen des italienischen Außenministeriums.

Für diejenigen, die sich ins Ausland begeben oder nach Italien zurückkehren müssen, steht ein hilfreicher Fragebogen zur Verfügung, der auf der derzeit geltenden italienischen Gesetzgebung basiert. Die Nutzung des Fragebogens wird empfohlen (verfügbar in Italienisch und Englisch).

Einreise nach Italien

Für die EU-Länder (mit Ausnahme Rumäniens und mit besonderen Bestimmungen für Belgien, Frankreich, die Niederlande, die Tschechische Republik und Spanien) und Schengen gilt folgendes: Bewegungen ohne Notwendigkeit einer Rechtfertigung sind erlaubt. Es besteht keine Pflicht zur Isolation bei der Rückkehr. Die Verpflichtung zum Ausfüllen einer Eigenerklärung bleibt bestehen.

Belgien, Frankreich, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, die Tschechische Republik, Spanien und Großbritannien: Wer aus diesen Ländern nach Italien einreist bzw. aus diesen Ländern nach Italien zurückkehrt (nach einem Aufenthalt oder auch nur im Transit in den 14 Tagen vor der Einreise nach Italien), muss neben einer Eigenerklärung auch folgende Anweisungen befolgen:

  • ein Attest vorlegen, das bestätigt, dass innerhalb von 72 Stunden vor der Einreise in das Staatsgebiet ein Molekular- oder Antigentest mittels Abstriches mit einem negativen Ergebnis durchgeführt wurde;

alternativ

  • bei der Ankunft am Flughafen, Hafen oder Grenzort (wenn möglich) oder innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise in das Staatsgebiet beim zuständigen Sanitätsbetrieb einen molekularen oder antigenetischen Test unterzogen werden, bei dem ein Abstrich vorgenommen wird.

Personen, die sich in den letzten 14 Tagen vor ihrer Ankunft in Italien in einem dieser Länder aufgehalten haben oder durch diese Länder gereist sind, müssen auch die Präventionsabteilung der zuständigen Gesundheitsbehörde über ihre Einreise in das italienische Hoheitsgebiet informieren.

Die Verpflichtung zur Quarantäne (sowie verpflichtender Testabstrich bei der Rückkehr aus Belgien, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, der Tschechischen Republik und Spanien) gilt NICHT für:

  • die Berufsfahrer;
  • das reisende Personal;
  • Einreisen für Arbeitszwecke, die durch spezielle, von der zuständigen Gesundheitsbehörde genehmigte Sicherheitsprotokolle geregelt sind; Achtung: bei Einreise aus Belgien, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, der Tschechischen Republik und Spanien gilt die Pflicht sich einem PCR- oder Antigentest zu unterziehen;
  • die Einreise aus unaufschiebbaren Gründen, einschließlich der Teilnahme an internationalen Sportveranstaltungen und Messen, vorbehaltlich einer Sondergenehmigung des Gesundheitsministeriums und mit der Verpflichtung, dem zuständigen Personal, die Bescheinigung darüber vorzulegen, dass innerhalb von 72 Stunden vor der Einreise in das Staatsgebiet ein Molekular- oder Antigentest mittels Abstrich mit negativem Ergebnis durchgeführt wurde.

Der Reisende (bzw. das Unternehmen) der aus Gründen, die nicht aufgeschoben werden können, einschließlich der Teilnahme an Sportveranstaltungen oder internationalen Messen  eine Befreiung von der Quarantänepflicht benötigt muss einen Antrag an die Generaldirektion für Gesundheitsvorsorge stellen, das diesen prüft und gegebenenfalls die Richtlinien übermittelt, an die sich der internationale Reisende halten muss, um von den oben genannten Maßnahmen befreit zu werden. Der Reisende wird dafür Sorge tragen, die Mitteilung des Büros, das das Protokoll übermittelt hat, sowie die unterzeichnete Selbsterklärung als Nachweis der Anwendung der Richtlinien mit dem Ergebnis des negativen Tests (der nicht später als 72 Stunden nach der Einreise nach Italien durchgeführt wird) mitzuführen und gegebenenfalls der Grenzbehörde oder der Gesundheitsbehörde vorzulegen. Genehmigungsanträge müssen an folgende Adressen gesendet werden: coordinamento.usmafsasn@sanita.it; dgprev@postacert.sanita.it.

Diese Ausnahme gilt nicht für Personen, die in den letzten 14 Tagen eines der folgenden Länder durchquert haben oder sich in einem solchen Land aufgehalten haben: Armenien, Bahrain, Bangladesch, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Chile, Kuwait, Nordmakedonien, Moldawien, Oman, Panama, Peru, Dominikanische Republik

Bewegungen innerhalb Italiens

Das Dekret des Ministerpräsidenten vom 3. November 2020 sieht drei verschiedene Zonen vor, je nach epidemiologischer Situation: 

  • Gelbe Zone: Latium, Molise, Autonome Provinz Trient, Sardinien, Venetien;
  • Orange Zone: Abruzzen, Basilikata, Emilia Romagna, Friaul-Julisch-Venetien, Ligurien, Marken, Apulien, Sizilien, Umbrien;
  • Rote Zone: Kalabrien, Kampanien, Lombardei, Piemont, Autonome Provinz Bozen, Toskana, Aostatal.

In den einzelnen Zonen gibt es verschiedene Regeln zu beachten (nähere Informationen finden Sie hier).

Was die Bewegungsfreiheit betrifft gilt folgendes:

  • Gelbe Zone: Es ist erlaubt, sich von 5.00 bis 22.00 Uhr zu bewegen, ohne den Ortswechsel begründen zu müssen. Von 22.00 Uhr bis 05.00 Uhr sind alle Bewegungen verboten, mit Ausnahme derjenigen, die durch nachgewiesene Arbeitsbedürfnisse, Notsituationen oder gesundheitliche Gründe motiviert sind. In dieser Zeit ist eine Eigenerklärung mitzuführen. 
  • Orange Zone: Es ist gestattet, sich ausschließlich innerhalb der eignen Gemeinde von 5 bis 22 Uhr ohne Angabe von Gründen zu bewegen. Von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr sind alle Bewegungen verboten, mit Ausnahme derjenigen, die durch nachgewiesene Arbeitsbedürfnisse, Notsituationen oder gesundheitliche Gründe motiviert sind. Darüber hinaus ist es 24 Stunden am Tag verboten, in andere Gemeinden und andere Regionen zu reisen, es sei denn, es handelt sich um Personen, die durch nachgewiesene Arbeitsanforderungen, Bedürfnisse, Studien- oder Gesundheitsgründe motiviert sind oder um Aktivitäten durchzuführen oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, die in Ihrer Gemeinde nicht zur Verfügung stehen (z.B. zur Post gehen oder einkaufen, wenn es in Ihrer Gemeinde keine solchen Büros oder Geschäfte gibt). Für alle Bewegungen außerhalb der eigenen Gemeinde bzw. in den Nachtstunden ist eine Eigenerklärung mitzuführen.
  • Rote Zone: Jede Bewegung innerhalb der roten Zone ist verboten, sei es innerhalb derselben Gemeinde oder in benachbarte Gemeinden (einschließlich derjenigen im gelben oder orangefarbenen Zonen), mit Ausnahme von Bewegungen, die durch nachgewiesene Arbeitsnotwendigkeiten, Notfallsituationen (z.B. Kauf von notwendigen Gütern) oder gesundheitliche Gründe motiviert sind. Es ist immer eine Eigenerklärung mitzuführen.

Die Regionen und Autonomen Provinzen können spezifische zusätzliche restriktive Bestimmungen lokaler Art erlassen, Informationen hierzu finden Sie auf den Webseiten der einzelnen Institutionen.

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Kontakt

Verkehr, Mobilität und Erreichbarkeit

Dr. Michael Andergassen

0471 945 614